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Mach aus deinen Ideen ein Business

[Episode 13] Deine Ideen sind wichtig und wertvoll. Von der Idee im Kopf bis zur Umsetzung in die Realität. Meine 5-Schritte-Anleitung für dich und dein Business.


Wer kennt das nicht? Du hast eine oder sogar mehrere Ideen im Kopf und möchtest diese gleich umsetzen. Die Idee brennt richtig in dir und muss raus in die Welt. Vielleicht hattest du die gleiche Idee auch schon öfters und sie lässt dich nicht mehr los und verfolgt dich. Das Problem ist, die Idee in deiner Vorstellung fühlt sich genau richtig an – es scheitert aber an der Umsetzung.


Deine Ideen sind wichtig und wertvoll

Über dieses Thema sprechen wir heute in dieser Podcast-Folge. Es geht darum, wie man eine Idee in ein Business verwandelt: Wie du mit deinen Ideen auch Geld verdienen kannst, auf die richtige Spur kommst, dein Business ins Laufen bringst, ihm neuen Schwung gibst und nicht aufgibst, sobald dir die Welt den kleinstmöglichen Widerstand entgegenbringt.



Deine Ideen sind wichtig und wertvoll

Nun los! Eine Idee oder auch nur einen kleinen Gedanken zu haben, der einen in den Sinn kommt - das ist im Grunde schon etwas Fantastisches. Aus dem Nichts kommt ein Gedanke, der deine unmittelbare Zukunft ändert oder welcher sogar deine langfristige Zukunft positiv verändern kann.

Ich habe nachgelesen, wie so eine Idee über entsteht. Kurz erklärt: Neue Ideen entstehen durch Zufall, durch eine spielerische Kommunikation zwischen Nervenzellen, laut Neurophysiologe Josef Bioschofberger von der Uni Basel.



Im Grunde entsteht auch Kreativität in dieser Form. Laut Bischofberger braucht unser Gehirn Flexibilität um zu wachsen und um effektiv zu arbeiten. Die Nervenzellnetzwerke haben nur eine einzige Chance, etwas zu lernen: zufällig ausprobieren, Fehler machen, besser werden.


Für mich bedeutet dies, dass unsere Idee wichtig und wertvoll sind. Ich schreibe mir sehr oft Gedanken und Ideen auf und platziere sie in meinem Gedankenbuch. Vor allem, wenn ich eine Idee mehrmals habe, dann bekommt diese Idee nochmals mehr Platz in meinem Büchlein.


Umsetzung & Ablauf

Wie geht man hier aber am besten vor, wenn man die Ideen für sein Business nutzen möchte?

Am besten du schreibst dir deine Ideen und deine Gedanken auf. Vielleicht bist du gerade dabei dich selbstständig zu machen oder dein Business umzustrukturieren. In diesem Fall “fliegen” die Ideen & Gedanken regelrecht durch den Kopf und manchmal weiß man nicht mehr wo anfangen.


Ich kenne dieses Gefühl sehr gut – auch ich bin manchmal in diesem Gedankenkreis gefangen und weiß nicht recht, wie ich meine Ideen richtig einstufe und welcher Priorität ich ihnen gebe. Aus diesem Grund habe ich eine Schritt-für-Schritt Anleitung ausgearbeitet, wie wir besser, sinnvoller und businessorientierter mit Ideen umgehen.

Schritt 1 Die Idee kommt zu dir. Normalerweise sind wir kreativer und produktiver, wenn wir nicht zu überarbeitet sind. Ich stell mir das immer so vor, dass Ideen Platz brauchen um anzukommen und wenn wir zum Beispiel entspannt sind (im Urlaub, in der Natur oder wenn uns langweilig ist), dann hat so eine Idee die perfekten Rahmenbedingungen um anzukommen, gehört zu werden und aufgenommen zu werden.


Deshalb mein erster Tipp: Falls du immer mal wieder unklare Ideen hast, welche dich nicht so recht weiterbringen oder welche du nicht verstehst, suche dir einen Ort, wo du richtig entspannen kannst (Wald, Natur, triff dich mit Freunden oder mache eine Reise etc.) und lass wieder mehr Entspannung, Kreativität und Gelassenheit in dein Leben.


Schritt 2 - Deine Idee ist am Start

Oftmals kommen neue Ideen wie Geistesblitze und fühlen sich grandios an. In mir löst es oft ein “aha” oder ein “oooh” aus. Es fühlt sich so an, als ob die Idee ihr zuhause gefunden hätte und nun gehört, gesehen und gelebt werden will.


Ich halte meine Ideen und Gedanken grundsätzlich irgendwo fest. Ich finde jede Idee und jeder Impuls hat es verdient, geschätzt zu werden. Wenn ich unterwegs bin, dann schreibe ich meine Ideen in meine Notiz-App beim Handy oder ich schreibe mir schnell selbst eine E-Mail. Danach weiß ich, dass die Idee irgendwo platziert ist und nicht verloren geht.

Mein Tipp: Schreib dir deine Ideen und Gedanken alle auf. Du kannst dir hierzu einen oder mehrere Ordner in deiner Notiz-App machen, ein Ideenbüchlein zulegen oder deine Gedanken groß auf ein Blatt Papier schreiben.

Ich habe beispielsweise drei Kategorien, in welche ich meine Ideen und Gedanken einstufe.

  1. Private Ideen

  2. Business Ideen

  3. Business Ideen für meine Kunden: innen


Suche dir für dich die passende Option aus und achte darauf, dass du deine Ideen aufschreibst und festhältst. Bevor du dich zu sehr mit deiner Idee beschäftigst und in einen regelrechten Gedankensturm auslöst, lass die Idee für ein paar Tage sacken und deponiere sie auf einem Blatt Papier.


Schritt 3 - Prioritäten setzen - gib deiner Idee eine Nummer von 1-10

Nimm dir bewusst Zeit für deine Ideen und Gedanken. Plane dir diese Zeit fix in deine Woche ein und halte dir die Zeit frei, in der du dich mit deinen Ideen beschäftigen möchtest.


Ich halte mir in der Woche ca. 1-2 Stunden frei, in denen ich mich mit meinen bereits erhaltenen Ideen beschäftige. Ich schreibe mir die Ideen oder manchmal auch nur eine Idee auf ein Blatt Papier und gebe ihr eine Priorität. Ich arbeite dabei mit einem ganz simplen Punktesystem von 1-10.


Ideen welche eine hohe Prio haben bekommen eine 10 und weniger wichtige Ideen werden niedriger eingestuft. Dabei stelle ich mir die Frage, wie wichtig diese Idee für meine Ziele und Wünsche ist. Wie kann ich wirtschaftlich damit arbeiten und wie viel bringt es mir finanziell, wenn ich dieser Idee nachgehe und Zeit investiere?

Danach ordne ich die Ideen immer nach Priorität. Anschließend lasse ich auch diesen Prozess wieder ein paar Tage ruhen und beschäftige mich ganz bewusst nicht mehr damit. Falls mir inzwischen zu diesen Ideen Gedanken kommen, dann schreibe ich diese Notiz auf dem Blatt Papier dazu und arbeite dann in Schritt 5 weiter.


Schritt 4 - Angehen und loslegen - Konzept

Nun geht es mit der Umsetzung los. Ideen sollten nicht im Kopf alt werden oder auf irgendwelchen Tafeln verstauben. Deshalb kümmern wir uns nun um die Umsetzung. Schnapp dir ein oder zwei Ideen und versuche dich ganz auf dieses Thema zu konzentrieren. Mir hilft es auch hier wieder, mir ganz bewusst Zeit dafür einzuplanen. Setze dir nicht zu große Erwartungen, deine Ideen müssen nicht von heute auf morgen ein Verkaufsschlager werden - geh die Sache langsam und überlegt an.


Ich schreibe mir zu dieser Idee zunächst alle Gedanken auf, welche mir dabei einfallen. Egal ob logisch oder rational oder weit hergeholt. Schreib dir alles auf, was dir zu dieser Idee einfällt. Danach bringe diese Gedanken in Form und erstelle dir ein kleines Konzept.

Versuche in 2-3 Sätzen deine neuen Ideen zu beschreiben, definiere ein Konzept und eine Zielgruppe. Wer kann von dieser Idee profitieren? Wie möchtest du damit Geld verdienen? Und vor allem und das ist ganz wichtig: Wann möchtest du mit der Umsetzung starten? Wer kann dich dabei unterstützen? Wann soll das Ganze fertig sein? Hole dir Beratung und Coaching von außen. Für neue große Ideen und deren Umsetzungsphasen lasse ich mich größtenteils immer coachen, begleiten und suche mir Partner: innen, die mich dabei unterstützen können.


Bleibe hier am Ball und konzentriere dich auf deine Idee. In dieser Phase ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dich dieser Prozess für den ersten Moment überfordert und du keine Klarheit hast, ob du auf dem richtigen Weg bist oder ob du gerade das Richtige tust.

Das ist vollkommen ok und normal. Mutig sein bedeutet, sich aus der Komfortzone zu bewegen und neue Dinge auszuprobieren und mal anders zu denken. Stell dir viele Fragen und sei neugierig. Nimm dir ganz bewusst Zeit für Recherchen und suche dir eine Community

(online oder offline), die sich bereits mit deiner Idee oder Ähnlichem auseinandersetzt und lass dich inspirieren.


Der Neuphysiologo Josef Bischofberger hat gesagt “Man darf keine Angst vor Fehlern haben, das blockiert die Kreativität”.

Mein Tipp: Bleibe jetzt am Ball und lass hier nicht locker!! Sobald du diesen Schritt geschafft hast, geht es nur mehr in Richtung Zielgerade. :)


Schritt 5 - Planung & Fertigstellung

Beim letzten Schritt ist es wichtig, dass du dir einen Plan machst. Mach für dich eine Zeitleiste und plane deine Aufgaben und die Aufgaben deiner Partner: innen ein. Wann sollen dein Konzept und deine Ideen stehen? Welche Schritte sind noch notwendig, dass deine Idee zu einem neuen Businesszweig wird oder sogar dein Business komplett verändert und besser macht? Wie viel Zeit möchtest du grundsätzlich investieren und wie viel Zeit kannst du pro Woche/Monat investieren, sodass deine “normale” Arbeit und deine Freizeit weiterhin gut funktionieren und die Freude groß bleibt?

Ich plane mir immer um die 1-2 Stunden pro Woche für die erste Phase (Konzept usw.) ein und danach, sobald es dann konkreter wird, plane ich mir ca. 2-3 Stunden pro Woche an Zeit für meine Ideen ein.

Deshalb mein Tipp: Plane die Umsetzung. Bleibe nicht im „Freeze-Modus“ und behalte deine Ideen nicht für dich. Teile sie mit der Welt, gib deinen Ideen einen Namen und einen Raum zu wachsen und mache sie sichtbar.


 

Noch ein wissenschaftlicher Fakt zum Schluss, der gerade für mich auch sehr wichtig ist: Langeweile ist wichtig. Nichtstun ist wichtig und je erholter und entspannter du bist, desto erfolgreicher wirst du sein. Wenn das Gehirn nicht mit etwas Großen beschäftigt ist, dann bekommen auch die kleinsten Nervenzellen die Chance, sich gegenseitig hochzuschaukeln und bewusst von dir wahrgenommen zu werden. Dem Gehirn regelmäßig freie Luft zu lassen fördert somit kreative Prozesse und stärkt unsere Geistesblitze und Ideen.


Ich verlinke dir im Blogartikel au


ch den


sehr interessanten Artikel vom Schweizer Magazine boabachter.ch, aus dem ich diese Informationen gesammelt habe.




 


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