Nach der Saison ist vor der Saison

Aktualisiert: vor 1 Stunde
Die Hauptsaison läuft oft von selbst gut – die Herausforderung sind eher die ruhigeren Wochen. Am Ende der Saison ist ein guter Zeitpunkt, die Ferien, Feiertage und freien Zeiträume des kommenden Jahres anzuschauen und passende Angebote dafür zu planen. Hier einige Tipps von uns.
Ferien, Feiertage und Brückentage prüfen
Verschaff dir einen Überblick über die Ferienzeiten und Feiertage für die kommende Saison 2026/2027. Wo entstehen lange Wochenenden? Welche Ferienzeiten überschneiden sich?
Notiere dir diese Zeiträume und passe eventuell die Preise, Mindestaufenthalte und Saisonen an.

2. Nebensaison-Angebote konkret ausarbeiten
Überleg dir, für wen sich ein Aufenthalt außerhalb der Hauptsaison besonders lohnt. Ein Wanderwochenende im Frühling, ein langes Wanderwochenende mit Hund für Hundebesitzer, eine Auszeit unter der Woche oder ein Angebot für Paare im Herbst – wichtig ist, dass das Angebot einen klaren Anlass für die Reise gibt. Dazu gehören ein passender Zeitraum, eine klare Leistung und ein einfacher Buchungsweg.

3. Mindestaufenthalte gezielt anpassen
Ein Mindestaufenthalt, der in der Hauptsaison sinnvoll ist, kann in der Nebensaison Anfrage und Buchungen verhindern. Überlege dir, ob du unter der Woche oder bei kurzfristig freien Lücken auch kürzere Aufenthalte ermöglichen möchtest. Für Feiertage und besonders gefragte Wochenenden kann es umgekehrt sinnvoll sein, einen längeren Mindestaufenthalt zu hinterlegen.
4. Kooperationen vor Ort aufbauen
Angebote mit Partnerbetrieben: eine geführte Wanderung, eine Verkostung bei einem regionalen Betrieb oder ein Verleih in der Nähe. Suche eventuell Partnerbetriebe in deiner Nähe, um gemeinsam zu besprechen, für welche Zeiträume und Gäste ein Angebot interessant ist. So kannst du deinen Gästen in den Nebensaisonen einen Mehrwert bieten.
z.B. Kooperation mit Wanderführerinnen, Restaurants, Frühstückslocations oder Bike-Verleih etc.

Ein Kochkurs mit lokalen Gerichten in Zusammenarbeit mit einem lokalen Restaurant könnte für einige Gäste ein Buchungsgrund sein.
5. Freie Zeiträume gezielt bewerben
Welche Wochen im Buchungskalender benötigen mehr Aufmerksamkeit? Bewirb nicht einfach „noch freie Termine“, sondern verbinde sie mit einem passenden Anlass: Wandern in der ruhigeren Jahreszeit, ein langes Wochenende oder ein paar Tage ohne viel Trubel. Dafür eignen sich deine Website, Social Media und – wenn du Kontakt zu früheren Gästen hast – eine persönliche Nachricht.
6. Mut zur kleinen Veränderung
Du musst nicht gleich das ganze Haus umbauen. Oft reicht ein kleiner „Tapetenwechsel“, damit es sich für Stammgäste wieder neu anfühlt. Ein neues Kissen-Set, ein frischer Anstrich in einer Ecke, oder vielleicht eine neue fancy Kaffeemaschine, die einen super guten Espresso macht? Oder eine neue Saft-Pressmaschine? Oder eine Auswahl an neuen Büchern etc. Die Möglichkeiten sind groß und der Aufwand für diese Dinge ist nicht all zu hoch.
Überlege dir eine zwei bis drei Dinge, die du in diesem Winter mit wenig Aufwand verbessern kannst und somit deinen Gästen einen deutlichen Mehrwert bieten kannst.

Du weißt nicht recht, wo du anfangen sollst? Dann melde dich frühzeitig bei uns. Gute Marketingaktionen brauchen Planung und sollten nicht übereilt umgesetzt werden. Warte also nicht, bis im nächsten Frühling noch Zimmer und Ferienwohnungen frei sind – je früher wir gemeinsam planen, desto gezielter können wir passende Maßnahmen für deinen Betrieb entwickeln.

Wir sind Manu und Anna von vierblattklee. Kreative Web- und Branding-Agentur mit Kopf und Herz. Unsere Kontaktdaten findest du hier
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