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Die neue EmpCo-Richtlinie zur Nachhaltigkeitskommunikation

Autorenbild: Anna
Anna
16. Sept.
2 Min. Lesezeit

Ab 27. September 2026 dürfen allgemeine Begriffe wie „nachhaltig“, „umwelt- oder klimafreundlich“, ausschließlich verwendet werden, wenn sie durch konkrete Maßnahmen, Daten & Fakten oder anerkannte Zertifizierungen belegt werden können.


Das Ziel dieses EU-Gesetzes ist die Förderung einer transparenten Kommunikation. Irreführende Nachhaltigkeitsaussagen, bekannt als "Greenwashing“ werden mit der Empco-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) verboten.


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Nachhaltigkeit in deiner Marketing-Kommunikation muss zukünftig genauestens belegt werden

Green Claims

Ein Green Claim ist eine umweltbezogene Werbe- oder Marketingaussage eines Unternehmens, welche den Eindruck erweckt, dass ein Produkt, eine Dienstleistung oder das Unternehmen selbst positive oder weniger schädliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Das Unternehmen erweckt so den Eindruck, es sei „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“ .


Typische Beispiele sogenannter Green Claims sind Aussagen wie

  • klimaneutral

  • nachhaltig

  • umweltfreundlich

  • CO2-reduziert

  • nachhaltig produziert

  • ökologisch



Darfst du Nachhaltigkeitsbegriffe nun nicht mehr verwenden?

Die Begriffe an sich sind nicht verboten. Entscheidend ist, ob es einen Nachweis, einen konkreten Beleg gibt. Bei fehlenden Nachweisen drohen Abmahnungen und Bußgelder.


Ein Beispiel:

„Unser Urlaub auf dem Bauernhof Betrieb ist nachhaltig“.

Diese Aussage ist laut EmpCo-Richtlinie ab 27.09.2026 verboten.


Erlaubt wäre:

„Unser Urlaub auf dem Bauernhof Betrieb ist zertifiziert nach dem Nachhaltigkeitslabel Südtirol“.


Auch Aussagen wie „Wir sind seit Generationen nachhaltig“ sind künftig verboten. Tradition gilt nicht als Nachhaltigkeits-Beweis.



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Aussagen wie „klimafreundlich reisen“  dürfen nicht mehr verallgemeinert kommuniziert werden.


Was ist nun zu tun?

  1. Überprüfe die Texte, Bilder und Symbole in deinem Online- und Offline-Auftritt: Website, Social Media, Newsletter, Flyer, Speisekarten, Videos ...

  2. Überlege, was ersetzt oder angepasst werden muss

  3. Sammle Daten & Fakten, Messmethoden oder Zertifizierungen für jede Aussage

  4. Setze die Anpassungen zeitnah um


Grundsätzlich gilt: Fakten schlagen Adjektive.

„Jedes Versprechen braucht einen Beleg (Daten),

einen Verantwortlichen (Absender),

eine Einordnung (Ziel vs. Ergebnis).“

[Quelle: IDM Südtirol]


Fazit

Durch die EmpCo-Richtlinie ist es bestimmt die einfachste Lösung, Aussagen wie „nachhaltiger Urlaub“ von deinen Kommunikationskanälen ganzheitlich zu entfernen. Fakt ist jedoch: Nachhaltigkeit bleibt ein starkes Verkaufsargument. Du musst dieses Thema in Zukunft jedoch genau belegen.


Wir sind dir gerne behilflich, deine Website auf Nachhaltigkeitsaussagen zu prüfen und dir konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Melde dich bei uns.






Manu und Anna von vierblattklee in Lana und Naturns, Südtirol
Web- und Marketingagentur vierblattklee in Lana und Naturns | Manu Egger und Anna Götsch

Wir sind Manu und Anna von vierblattklee. Kreative Web- und Branding-Agentur mit Kopf und Herz. Unsere Kontaktdaten findest du hier


pic. Tina Kofler - dunkel.bunt Photography | Location: Reichhalter1477 Lana



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