Storytelling auf Social Media
- vor 1 Tag
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Viele posten, aber nur wenige bleiben im Kopf. Gerade auf Plattformen wie Instagram oder Facebook entscheiden Nutzer in Sekunden:
Bleibe ich?
Fühle ich etwas?
Möchte ich dort buchen/kaufen?
Genau hier beginnt Storytelling.
Storytelling bedeutet, nicht nur Informationen zu teilen, sondern eine Geschichte zu erzählen, die Emotionen weckt und im Kopf bleibt. Statt nur zu sagen, was du anbietest, zeigst du, wer du bist, warum du tust, was du tust, und welche Werte dich leiten. So entsteht Nähe und Vertrauen und genau das macht deine Marke einzigartig.

Fang an zu erzählen
Viele Betriebe schreiben oft:
„Unsere Ferienwohnung ist vom 12.–18. Juli frei.“
„Jetzt Termin sichern.“
„Produkt XY ist ab jetzt erhältlich.“
Das ist zwar eine nützliche Information, aber wenn du Gefühle bei deinen Followern hervorrufen willst, dann geht das noch besser. Erzähle eine Geschichte, passend zu den Bildern/Videos:
„Heute Morgen um halb 8. Die ersten Gäste genießen ihren Kaffee auf der Terrasse. Die Hühner gackern fröhlich. Genau für solche Momente lieben wir unseren Hof.“
Hier spielst du mit Emotionen und weckst gleich ein bestimmtes Gefühl. Würdest du nicht auch gerade gerne dort sitzen und einen Kaffee trinken? 😉
Merk dir: Der Text erzählt die Geschichte, das Bild/Video macht sie fühlbar. Zusammen entsteht Storytelling.

Zeig echte Einblicke, nicht nur fertige Ergebnisse
Social Media lebt von Nähe und Ehrlichkeit.
Zeig deinen Followern, wie dein Alltag aussieht, wie ein Produkt entsteht, welche Schritte dahinterstecken, z.B.:
Vorbereitung vom Frühstück (Eier aus dem Stall holen, Kaffee zubereiten…)
Der Blick hinter die Kulissen
Der Hund, der immer mit im Büro liegt
Die Trauben, die du von Hand erntest
Denk immer daran: Authentizität schlägt Perfektion. Wichtig ist das Vertrauen, dass deine Follower gewinnen, indem du sie mitnimmst und ihnen einen ehrlichen Einblick in den Entstehungsprozess eines Produkts oder in den Alltag auf einem Bauernhof gibst.

Dein Gesicht ist deine stärkste Marke
Gerade kleine Betriebe haben einen riesigen Vorteil: Persönlichkeit.
Zeig dich (oder zeigt euch):
In der Story
In Reels (Videos)
In Fotos
Menschen vertrauen Menschen. Menschen buchen den Bauern, der mit Herz von seinem Hof erzählt, die Gastgeberin, die morgens das Frühstück vorbereitet, den Handwerker, der mit Leidenschaft von seinem Beruf spricht, die Beraterin, die ehrliche Einblicke in ihren Alltag gibt.
Schreib so, wie du sprichst
Viele Social-Media-Texte klingen wie Werbebroschüren. Doch Plattformen wie Meta (also Instagram & Facebook) bevorzugen Inhalte, die Emotionen hervorrufen.
Wenn du deine Gäste duzt, dann duze auch online.
Wenn du herzlich bist, dann darf dein Text warm sein.
Statt z.B.: „Unsere Unterkunft bietet eine hochwertige Ausstattung.“
Schreibe: „Uns ist wichtig, dass du dich vom ersten Moment an wie zu Hause fühlst.“
Poste nicht nur, wenn noch etwas frei ist oder du was verkaufen willst
Social Media ist kein Last-Minute-Verkaufsportal. Wenn du nur auftauchst, wenn du etwas verkaufen willst, baust du keine Beziehungen auf.
Was du stattdessen machen solltest:
Regelmäßig kleine Einblicke geben, auch unspektakuläre Momente aus deinem Alltag
Auch in der Nebensaison sichtbar bleiben
Geschichten erzählen, bevor du etwas verkaufen willst
So entsteht Verbindung. Und wenn du dann einmal ein Angebot postest, hören die Menschen dir auch wirklich zu.

Social Media funktioniert dann am besten, wenn nicht Werbung, sondern Persönlichkeit im Mittelpunkt steht. Wenn du echte Einblicke gibst, so schreibst wie du sprichst und regelmäßig sichtbar bleibst, baust du Vertrauen auf.
Am Ende entscheiden nicht perfekte Bilder oder große Budgets, sondern Authentizität, Ehrlichkeit und Wiedererkennung.
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pic. Tina Kofler - dunkel.bunt Photography | Location: Kaffeehaus Lichtenthurn, Meran




